© 2016 HAiR PASSiON Kleinen   Axel Kleinen Semmeringstr. 2 47249 Duisburg
Faire Preise für faire Löhne im Friseurhandwerk  Warum im Friseurhandwerk die Preise steigen müssen, damit der legal arbeitende Friseurbetrieb nicht ausstirbt und unsere Mitarbeiter von ihrem Lohn, auch im Alter, vernünftig leben können. Legal bedeutet: alle Mitarbeiter sind mit der richtigen Arbeitsstundenzahl und dem daraus resultierendem Lohn angemeldet.   Es wird jährlich schwieriger geeignete Friseure und Auszubildende neu einzustellen. Das liegt daran, dass durch Niedrigpreise und dadurch bedingte Niedriglöhne immer weniger, für unseren Beruf geeignete, junge Menschen unseren schönen Beruf erlernen möchten oder nach der Lehre aus dem Friseurberuf ausscheiden, weil der Lohn nicht ausreicht.    Der Tariflohn für das Friseurhandwerk in NRW startet 2016 bei ca. 1460,- € Bruttolohn. Das ist ein Stundenlohn von 8,50 € und bedeutet Mindestlohn. Abhängig von der Steuerklasse und abzüglich der gesetzlichen Sozialabgaben verbleiben dem Arbeitnehmer netto ca. zwischen 906,- € und 1080,- €. im Portmonee, bei einer 39,5 Stundenwoche.  Die meisten legal arbeitenden Friseure in Deutschland verdienen nicht mehr als den Mindestlohn, weil entweder die eigene Leistung für einen höheren Lohn nicht ausreicht oder die Preise und dadurch die Umsätze zu niedrig sind, um überhaupt höhere Löhne zahlen zu können. Lohn ist immer abhängig vom Umsatz.   Ein Friseur in Deutschland, der 2500,- € brutto im Monat verdienen möchte, muss in der Regel, in Abhängigkeit der Betriebskosten eines Salons, im Monat zwischen 8250,- € und 10000,- € Umsatz erzielen. Das sind zwischen  99000,- € und 120000,- € Umsatz im Jahr. Diesen Umsatz muss eine Vollzeitkraft in ca. 1400 umsatzproduktiven Arbeitsstunden pro Jahr erwirtschaften.  Teilt man den Jahresumsatz durch die Arbeitsstunden ergibt sich ein Stundenumsatz zwischen 70,- € und 85,- €. Vom Stundenumsatz muss bezahlt werden: 19% Mehrwertsteuer an das Finanzamt, 45% bis 50% Personalkosten Mitarbeiter, 8 % bis 12% Wareneinsatz, Raumkosten wie Miete, Strom, Heizung, Wasser, Reinigung, Weiterbildung, Ladeneinrichtung, Reparaturen, Werkzeug, Versicherungen, Zeitschriften, Kundenbewirtung, Telefon, Werbung, Buchhaltung, Gewerbesteuer und sonstiges.   Diese Zahlen gelten für alle Friseurbetriebe in Deutschland gleichermaßen. Umso verwunderlicher ist, dass von rund 80000 Friseurbetrieben in Deutschland ca. 25000 Betriebe keine Umsatzsteuer zahlen müssen. Diese Betriebe erwirtschaften weniger als 17500,- € Umsatz im Jahr, das sind weniger als 1458,- € Umsatz im Monat . Kaum zu glauben aber wahr. Das diese Geschäfte nicht gerade imagefördend sind, ist nicht weiter erklärungsbedürftig.       Die Klasse eines Friseurgeschäftes erkennt man in Abhängigkeit der örtlichen Lage fast immer am Preis.  Mit dem zu erzielendem Preis einer Dienstleistung steht und fällt die Leistungsfähigkeit eines Betriebes, und noch nie war es für einen gut ausgebildeten Friseur/in so leicht, eine gut bezahlte Arbeit zu finden.  Dieses Wissen macht es Ihnen als  Kunden heute leichter, den für sie passenden Friseur zu finden. Hervorragende Arbeit zu einem für alle Beteiligten annehmbaren Preis oder minimales Können für minimale Preise.  Gleichzeitig erstaunt es uns immer wieder, dass viele Frauen augenscheinlich keinen Wert auf eine typgerechte, fachlich gut ausgeführte Friseurarbeit  legen; zu sehen im Duisburger Straßenbild.   Aus knapp 30 jähriger Selbstständigkeit und vielen langjährigen Stammkunden wissen wir, dass Ihnen unsere hervorragende Leistung zusagt und dass Ihnen Ihr gutes Aussehen wichtig ist. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich bei Ihnen. Empfehlen Sie uns weiter.   Was bedeutet das nun für unsere Friseurpreise in den nächsten Jahren  Anders als in vielen anderen Handwerksbetrieben kann durch den Produktverkauf kein nennenswerter Gewinn erzielt werden, so dass der Lohn alleine durch die Dienstleistung am Kunden erzielt wird.  In unserem Friseurtrieb sehen wir den Verkauf als Kundenservice und haben deshalb unsere Verkaufspreise zu Ihren Gunsten äußerst knapp kalkuliert.  Der Preis einer Dienstleistung berechnet sich durch den Zeitaufwand und dem Materialeinsatz. Im Idealfall zahlen Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder für den gleichen Zeitaufwand, z.B. eines Haarschnitts von 30 Minuten, den gleichen Preis. Das Männerpreise traditionell günstiger sind als Damenpreise, ist wirtschaftlich nicht zu erklären und wird sich angleichen müssen. Bei Kinder- und Jugendhaarschnitten wird generell ein niedrigerer Preis erwartet, bezahlt durch Lohnverzicht der Mitarbeiter. Auch in diesem Bereich wird ein Umdenken stattfinden müssen.   Jeder Preisnachlass, der Ihnen von uns und unseren Mitarbeitern gewährt wird, bedeutet einen automatischen Gewinn- und Lohnverzicht, da unsere Mitarbeiter prozentual am Umsatz beteiligt sind.  Um unseren hochqualifizierten Mitarbeitern ein der Leistung angemessenes Gehalt zahlen zu können, werden wir in den nächsten Jahren bei verschiedenen Dienstleistungen die Preise stärker anpassen müssen als bisher. Gleichzeitig sind wir bemüht unsere Leistung ständig zu verbessern und uns Ihnen, auch in Zukunft, als das beste Friseurteam zu präsentieren.  Ihr HAiR PASSiON Kleinen Friseurteam
In Bearbeitung

Faire Preise für faire Löhne im Friseurhandwerk

Warum   im   Friseurhandwerk   die   Preise   steigen   müssen,   damit der   legal    arbeitende   Friseurbetrieb   nicht   ausstirbt   und   unsere Mitarbeiter   von   ihrem   Lohn,   auch   im   Alter,   vernünftig   leben können.   Legal   bedeutet:   alle   Mitarbeiter   sind   mit   der   richtigen Arbeitsstundenzahl    und    dem    daraus    resultierendem    Lohn angemeldet. Es     wird     jährlich     schwieriger     geeignete     Friseure     und Auszubildende   neu   einzustellen.   Das   liegt   daran,   dass   durch Niedrigpreise    und    dadurch    bedingte    Niedriglöhne    immer weniger,    für    unseren    Beruf    geeignete,    junge    Menschen unseren    schönen    Beruf    erlernen    möchten    oder    nach    der Lehre   aus   dem   Friseurberuf   ausscheiden,   weil   der   Lohn   nicht ausreicht.  Der   Tariflohn   für   das   Friseurhandwerk   in   NRW   startet   2016 bei   ca.   1460,-   €   Bruttolohn.   Das   ist   ein   Stundenlohn   von   8,50 €   und   bedeutet   Mindestlohn.   Abhängig   von   der   Steuerklasse und    abzüglich    der    gesetzlichen    Sozialabgaben    verbleiben dem   Arbeitnehmer   netto   ca.   zwischen   906,-   €   und   1080,-   €. im Portmonee, bei einer 39,5 Stundenwoche. Die    meisten    legal     arbeitenden    Friseure    in    Deutschland verdienen   nicht   mehr   als   den   Mindestlohn,   weil   entweder   die eigene   Leistung   für   einen   höheren   Lohn   nicht   ausreicht   oder die   Preise   und   dadurch   die   Umsätze   zu   niedrig   sind,   um überhaupt   höhere   Löhne   zahlen   zu   können.   Lohn   ist   immer abhängig vom Umsatz. Ein   Friseur   in   Deutschland,   der   2500,-   €   brutto   im   Monat verdienen   möchte,   muss   in   der   Regel,   in   Abhängigkeit   der Betriebskosten eines Salons, im Monat zwischen 8250,- € und 10000,- € Umsatz erzielen. Das sind zwischen 99000,-   €   und   120000,-   €   Umsatz   im   Jahr.   Diesen   Umsatz muss     eine     Vollzeitkraft     in     ca.     1400     umsatzproduktiven Arbeitsstunden pro Jahr erwirtschaften. Teilt   man   den   Jahresumsatz   durch   die   Arbeitsstunden   ergibt sich ein Stundenumsatz zwischen 70,- € und 85,- €. Vom Stundenumsatz muss bezahlt werden: 19%    Mehrwertsteuer    an    das    Finanzamt,    45%    bis    50% Personalkosten    Mitarbeiter,    8    %    bis    12%    Wareneinsatz, Raumkosten   wie   Miete,   Strom,   Heizung,   Wasser,   Reinigung, Weiterbildung,    Ladeneinrichtung,    Reparaturen,    Werkzeug, Versicherungen,     Zeitschriften,     Kundenbewirtung,     Telefon, Werbung, Buchhaltung, Gewerbesteuer und sonstiges. Diese   Zahlen   gelten   für   alle   Friseurbetriebe   in   Deutschland gleichermaßen.    Umso    verwunderlicher    ist,    dass    von    rund 80000   Friseurbetrieben   in   Deutschland   ca.   25000   Betriebe keine      Umsatzsteuer      zahlen      müssen.      Diese      Betriebe erwirtschaften   weniger   als   17500,-   €   Umsatz   im   Jahr,   das sind    weniger    als    1458,-    €    Umsatz    im    Monat    .    Kaum    zu glauben    aber    wahr.    Das    diese    Geschäfte    nicht    gerade imagefördend sind, ist nicht weiter erklärungsbedürftig.  
Die Klasse eines Friseurgeschäftes erkennt man in Abhängigkeit der örtlichen Lage fast immer am Preis. Mit dem zu erzielendem Preis einer Dienstleistung steht und fällt die Leistungsfähigkeit eines Betriebes, und noch nie war es für einen gut ausgebildeten Friseur/in so leicht, eine gut bezahlte Arbeit zu finden. Dieses Wissen macht es Ihnen als  Kunden heute leichter, den für sie passenden Friseur zu finden. Hervorragende Arbeit zu einem für alle Beteiligten annehmbaren Preis oder minimales Können für minimale Preise. Gleichzeitig erstaunt es uns immer wieder, dass viele Frauen augenscheinlich keinen Wert auf eine typgerechte, fachlich gut ausgeführte Friseurarbeit  legen; zu sehen im Duisburger Straßenbild. Aus knapp 30 jähriger Selbstständigkeit und vielen langjährigen Stammkunden wissen wir, dass Ihnen unsere hervorragende Leistung zusagt und dass Ihnen Ihr gutes Aussehen wichtig ist. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich bei Ihnen. Empfehlen Sie uns weiter.   Was bedeutet das nun für unsere Friseurpreise in den nächsten Jahren Anders   als   in   vielen   anderen   Handwerksbetrieben   kann   durch den     Produktverkauf     kein     nennenswerter     Gewinn     erzielt werden,   so   dass   der   Lohn   alleine   durch   die   Dienstleistung   am Kunden erzielt wird. In     unserem     Friseurtrieb     sehen     wir     den     Verkauf     als Kundenservice   und   haben   deshalb   unsere   Verkaufspreise   zu Ihren Gunsten äußerst knapp kalkuliert. Der    Preis    einer    Dienstleistung    berechnet    sich    durch    den Zeitaufwand und dem Materialeinsatz. Im   Idealfall   zahlen   Frauen,   Männer,   Jugendliche   und   Kinder für   den   gleichen   Zeitaufwand,   z.B.   eines   Haarschnitts   von   30 Minuten,   den   gleichen   Preis.   Das   Männerpreise   traditionell günstiger    sind    als    Damenpreise,    ist    wirtschaftlich    nicht    zu erklären   und   wird   sich   angleichen   müssen.   Bei   Kinder-   und Jugendhaarschnitten     wird     generell     ein     niedrigerer     Preis erwartet,   bezahlt   durch   Lohnverzicht   der   Mitarbeiter.   Auch   in diesem Bereich wird ein Umdenken stattfinden müssen. Jeder     Preisnachlass,     der     Ihnen     von     uns     und     unseren Mitarbeitern    gewährt    wird,    bedeutet    einen    automatischen Gewinn-   und   Lohnverzicht,   da   unsere   Mitarbeiter   prozentual am Umsatz beteiligt sind. Um   unseren   hochqualifizierten   Mitarbeitern   ein   der   Leistung angemessenes   Gehalt   zahlen   zu   können,   werden   wir   in   den nächsten    Jahren    bei    verschiedenen    Dienstleistungen    die Preise   stärker   anpassen   müssen   als   bisher.   Gleichzeitig   sind wir   bemüht   unsere   Leistung   ständig   zu   verbessern   und   uns Ihnen,    auch    in    Zukunft,    als    das    beste    Friseurteam    zu präsentieren. Ihr HAiR PASSiON Kleinen Friseurteam 
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